Tanzgaudi

Fünftes Beuerbacher Tanz-Spektakel mit 21 Formationen

BEUERBACH – (red/VoS). Was ein Spektakel: Großartige Darbietungen und super Stimmung, so die einhellige Resonanz der Partybesucher und der fast 300 Mitwirkenden der 5. Beuerbacher Tanzgaudi. Volles Haus, ein tolles, abwechslungsreiches Programm aus 21 Showformationen und ein Moderator par excellence: Sascha Diehl – nur knapp einer Hai-Attacke entkommen – führte souverän durch den Abend und brillierte mit viel Witz, Charme und Gesang.

Schwungvoller Start

Nach der Eröffnung startete die Beuerbacher Narren-Garde das Programm in gewohnt schwungvoller Manier. Das Werschauer Männerballett „Takt-los“ setzte mit seiner Eisbärennummer gleich den ersten Höhepunkt. Als Newcomer bei der Gaudi traten die Damen von „Two Generations“ aus Niederselters auf die Bühne.

Zum Thema Feuer und Eis wechselte das Männerballett Ohren in seiner Playbackshow nicht nur einmal das Outfit, um am Ende als Schneeflocken zu glänzen. Das „CVC Damenballett“ aus Bad Camberg zeigte einen flotten Charleston.

Die „Beuerbacher Tanzbären“ nahmen mit „Wenn der Postmann zweimal klingelt“ den örtlichen Paketservice tänzerisch auf den Arm. Ebenfalls sehr realistisch die Darbietung der „Springer Hüpfer“ mit ihrem Tanz „E-Mail für Dich“. Konnten doch selbst akrobatischste Elemente nicht vor Computerviren schützen.

Wer hätte es für möglich gehalten, dass die „Taktlosen“ aus Miehlen gar eine Skipiste auf die Beuerbacher Bühne zauberten, um zum zünftigen „Après Ski“ zu gelangen. Von Burlesque bis Atemlos hieß die Darbietung des Mixed-Teams „Tarasigma feat. Schlabach Schlüpfer“, die auf gekonnte Weise Eleganz und Humor vereinte. Es folgte die heimische Formation „Sophera“, die zu Fasching mit vielen Tänzerinnen und männlicher Verstärkung das Fußballmärchen 2014 unter dem Thema „Go Brazil“ bravourös vertanzte.

„Auf hohe See“ ging es für das Männerballett „Die Hohner Stifterappeler“. Die Beuerbacher Tanzgruppe „Nataraja“ nahm ebenfalls ein Jubiläum zum Anlass, um zu den Wurzeln ihres Namens auf eine schwungvolle Tanzreise nach Indien zu entführen. Seit 25 Jahren trainiert Kerstin Ott-Knipping nun schon ihre Truppe. Doch hiermit war der Weltreise noch nicht genug. Mit dem Männerballett der SKV Nieder-Oberrod ging es wieder zurück zum „Karneval in Rio“, und das Männerballett des MGV Frohsinn Niederbrechen flog wieder hoch „Über die Wolken“.

Die „Ladykillers“ der Weißen Funker aus Kirberg waren im Aufzug als „Narren auf dem Weg nach oben“. Die Damenformation „Jamenias“ aus Kemel begeisterte mit „Nightmare on Elm Street“. Mit „Was ein Zirkus“ gelang es dem „BBC Männerballett“ aus Strinz-Margarethä, einen tollen Höhepunkt zu setzen. Wie in Beuerbach üblich, beschloss der „Playback-Express“ das Treiben.

Zum Schluss sangen alle „An Tagen wie diesen“. Bevor noch einige Stunden abgetanzt wurde, gingen die Publikumspreise in verschiedenen Kategorien an „Die Taktlosen“ aus Miehlen, das „BBC-Männerballett“ und die Damenformation „Die Springer Hüpfer“ aus Heidenrod.